Grand Palais Bern
Projektraum und Probebühne

Das Grand Palais, gelegen zwischen städtischer Kunsthalle und Histori­schem Museum, zeigt aktuelle, junge, ortsspezifische, projekthafte und prozessbezogene Kunst, welche von etablierten Kunstinstitutio­nen und Galerien weniger oder gar nicht berücksichtigt wird. Das Grand Palais dient als Plattform, um Kunst an ihrem Entstehungsort zu erleben, zu diskutieren und dadurch an ihr teilzuhaben. Das Grand Palais ist offen für verschiedenste Disziplinen, so finden auch Musik, Li­teratur, Design und darstellende Kunst Eingang in das Ausstellungspro­gramm.


Ziel
Kunst – Forschung – Diskurs – Vermittlung


Ziel ist es, Platz zu schaffen für zeitgenössi­sche Kunst, Design, Forschung und Experiment. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung und Verwirklichung von Ideen, die kritische Ausein­an­dersetzung mit aktuellen, gesellschaftlich relevanten Themen, deren adäquate Umsetzung sowie der Austausch darüber.


Publikum
Teilnehmende statt Betrachtende


Das vielfältige Programm möchte ein breites, interessiertes Publikum ansprechen, das nicht nur den kontemplativen Kunstgenuss schätzt, sondern auch die Möglichkeit, im intimen Rahmen in intensiven Austausch mit den Künstlerinnen und Künstlern sowie anderen Besucherinnen und Besuchern zu treten.


Programmation
Selbstbestimmung und Leidenschaft

Ohne einen öffentlichen Auftrag erfüllen zu müssen oder im kommerziellen Sinne die Interessen von Käufern und Käuferinnen zu vertreten, ist das Grand Palais frei in der Auswahl der Programmation. Dabei prägen auch der zu bespielende, architektonisch «unruhige» Raum und die Interessen der BetreiberInnen das Programm.

Auf den Wechsel zwischen nationalen (Deutschschweiz und Romandie gleichermassen) und internationalen KünstlerInnen wird genauso Wert gelegt, wie auf den Wechsel zwischen Nachwuchs- und etablierten Künst­lerInnen.